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Night Wishes z Dixie - gen Neele
Silver Dreams de Trufas Negras - gen. Siva
VOYAGER's Kate Moss - gen. Kate (lebt seid 4/2017 als Prinzessin und Nr. 1 unweit von uns)

August 2012 - v.l.n.r.
VOYAGER's Kate Moss
NIGHT WISHES z DIXIE - gen. Neele
VOYAGER's Emma Lotta (lebt seit November 2013 bei Freunden)


Rasseportrait
Zwergschnauzer - FCI 183 - Gruppe 2


Ursprung: Deutschland

Kurzer geschichtlicher Abriss: Um die Jahrhundertwende machte ein Schnauzerzwerg aus dem Raum Frankfurt/M. seinen Weg, damals noch als rauhhaariger Zwergpinscher bezeichnet. Es war keine leichte Aufgabe, aus den verschiedenen Formen, Grössen und Typen und dem Wirrwar der harten, weichen und seidigen Haarstrukturen einen Kleinhund zu schaffen, der dem Extrerieur und den Wesensqualitäten seines grösseren Bruders, dem Schnauzer, voll entsprach.

Allgemeines Erscheinungsbild: Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhhaarig; elegant, das verkleinerte Abbild des Schnauzers, ohne die Mängel zwerghafter Erscheinungen. Er soll von quatratischem Bau sein, wobei die Widerristhöhe etwa der Rumpflänge entspricht. Die Gesamtlänge des Kopfes entspricht der Hälfte der Rückenlänge.

Verhalten/Charakter/Wesen: Seine Wesenszüge entsprechen denen eines Schnauzers und werden durch Temperament und Gebaren eines Kleinhundes geprägt. Klugheit, Unerschrockenheit, Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwergschnauzer zum angenehmen Haushund wie auch zum Wach- und Begleithund, der auch in einer kleinen Wohnung problemlos gehalten werden kann.

Kopf: Kräftig und langgestreckt, ohne stark hervortretendes Hinterhauptbein. Der Kopf soll zur Wucht des Hundes passen. Die Stirn ist flach und verläuft faltenlos und parallel zum Nasenrücken. Der Stop erscheint durch die Brauen deutlich ausgeprägt. Die Nasenkuppe ist gut ausgebildet, mit grossen Öffnungen und stets schwarz. Der Fang endet in einem stumpfen Keil und der Nasenrücken ist gerade. Die Lefzen sollen schwarz, fest und glatt an den Kiefern anliegen.

Gebiss: Kräftiger Ober- und Unterkiefer. Das vollständige Scherengebiss (42 Zähne gemüss der Zahnformel) ist kräftig entwickelt, gut schliessend und rein weiss. Die Kaumuskulatur ist kräftig entwickelt, doch darf keine stark ausgebildete Backenbildung die rechteckige Kopfform stören.

Augen: Mittelgross, oval, nach vorne gerichtet, dunkel, mit lebhaftem Ausdruck, Lider gut anliegend.

Ohren: Klappohren, hoch angesetzt, V-förmig, die Ohrinnenkanten an den Wangen anliegend und gleichmässig getragen, nach vorn in Richtung Schläfe gedreht, wobei die parallele Faltung den Oberkopf nicht überragen soll.

Hals: Der muskulöse Nacken ist erhaben gewölbt. Der Hals geht harmonisch in die Widerrist über. Kräftig aufgesetzt, schlank, edel geschwungen und zur Wucht des Hundes passend. Die Kehlhaus liegt straff und faltenlos an.

Körper: Die obere Profillinie ist von der Widerrist ausgehend nach hinten leicht abfallend. Die Widerrist bildet die höchste Stelle der Oberlinie. Der Rücken soll kräftig, kurz und stramm sein. Die Lenden sind kurz, kräftig und tief, der Abstand vom letzten Rippenboden bis zur Hüfte ist kurz, damit der Hund kompakt wirkt. Die Kruppe ist in leichter Rundung verlaufend und unmerklich in den Rutenansatz übergehend. Die Brust soll mässig breit, im Querschnitt oval und bis zu den Ellenbogen reichen. Die Vorbrust ist durch die Brustbeinspitze markant ausgebildet. Die untere Profillinie und der Bauch soll an die Flanken nicht übermässig aufgezogen sein und mit der Unterseite des Brustkorbes eine schön geschwungene Linie bilden.

Rute: naturbelassen

Gliedmassen: Die Vorderläufe sind, von vorne gesehen, stämmig, gerade und nicht eng gestellt. Die Unterarme stehen, seitlich gesehen, gerade. Das Schulterblatt liegt fest dem Brustkorb an, ist beiderseits der Schulterblattgräte gut bemuskelt und überragt oben die Dornvorsätze der Brustwirbel. Möglichst schräg und gut zurückgelagert, beträgt der Winkel zur Waagerechten ca. 50 Grad. Der Oberarm liegt gut am Rumpf an, ist kräftig und muskulös, der Winkel zum Schulterblatt etwa 95 bis 105 Grad. Die Ellenbogen liegen gut an, weder aus- noch einwärts drehend. Die Unterarme sind von allen Seiten gesehen völlig gerade, kräftig entwickelt und gut bemuskelt. Die Vorderfusswurzelgelenke sind kräftig, stabil, sich nur unwesentlich von der Struktur des Unterarmes abhebend. Der Vordermittelfuss ist von vorn gesehen senkrecht, von der Seite betrachtet leicht schräg zum Boden stehend, kräftig und leicht federnd. die Vorderpfoten sind kurz und rund, die Zehen eng aneinanderliegend und gewölbt (Katzenpfoten), mit kurzen, dunkelnen Nägeln und derben Ballen. Die Hinterhand ist von der Seite gesehen schräg gestellt, von hinten gesehen parallel verlaufend, nicht eng gestellt. Die Oberschenkel sind mässig lang, breit und kräftig bemuskelt. Das Knie ist weder ein- noch auswärts gedreht. Die Unterschenkel sind lang und kräftig, sehnig, in ein kraftvolles Sprunggelenk übergehend. Die Sprunggelänke sind ausgeprägt gewinkelt, kräftig, stabil, weder nach innen noch nach aussen gerichtet. Der Hintermittelfuss ist kurz und senkrecht zum Boden stehend. Die Hinterpfoten sollen kurze Zehen haben, gewölbt und eng aneinanderliegen, die Nägel ebenfalls kurz und schwarz sein.

Haut: Am ganzen Körper eng anliegend.

Haarkleid: Das Haar soll drahtig hart und dicht sein. Es besteht aus einer dichten Unterwolle und dem keineswegs zu kurzen, harten, dem Körper gut anliegenden Deckhaar. Das Deckhaar ist rauh, lang genug, um seine Struktur überpüfen zu können, weder struppig noch gewellt. Das Haar an den Läufen neigt dazu, nicht ganz so hart zu sein. An der Stirn und den Ohren ist es kurz. Als typisches Kennzeichen bildet es am Fang den nicht zu weichen Bart und die buschigen Brauen, die die Augen leicht überschatten.

Farben: rein schwarz mit schwarzer Unterwolle; pfeffersalz, schwarz-silber oder rein weiss mit weisser Unterwolle. Für pfeffersaltzfarbig gild als Zuchtziel eine mittlere Tönung mit gleichmässig verteilter, gut pigmentierter Pfefferung und grauer Unterwolle. Zugelassen sind die Farbnuancen vom dunklen Eisengrau, bis zum Silbergrau. Alle Farbspiele müssen eine den Ausdruck unterstreichende dunkle Maske aufweisen, die sich harmonisch dem jeweilen Farbschlag anpassen soll. Deutliche helle Abzeichen am Kopf, an der Brust und an den Läufen sind unerwünscht. Für die schwarz-silberne Farbe gilt als Zuchtziel schwarzes Deckhaar mit schwarzer Unterwolle; weisse Abzeichen über den Augen, an den Backen, am Bart, an der Kehle, an der Vorderseite der Brust zwei geteilte Dreiecke, am Mittelfuss der Vorderläufe, an den Pfoten, an der Innenseite der Hinterläufe und am After. Stirn, Nacken und Aussenseiten der Ohren sollen, wie das Deckhaar, schwarz sein.

Grösse: Rüden und Hündinnen zwischen 30 und 35 cm.

Gewicht: Rüden und Hündinnen zwischen 4,5 und 7 kg.

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. Insbesondere: Ingesamt zu kleiner oder zu kurzer Kopf; schwerer oder runder Oberkopf; Stirnfalten; kurzer, spitzer oder schmaler Fang; Zangengebiss; stark hervortretende Backen oder Backenknochen; helle, zu große oder zu kleine Augen; tief angesetzte oder zu lange, unterschiedlich getragene Ohren; lose Kehlhaus; Wamme, schwaler Halsrücken; zu langer, aufgezogener oder weicher Rücken; Karpfenrücken; abfallende Kruppe; zum Kopf geneigter Rutenansatz; lange Pfoten; Passgang; zu kurzes, zu langes, weiches, gewelltes, zottiges, seidiges, braune Unterwolle; bei Pfeffersatzfarbigen: Aalstrich oder scharzer Sattel; Über- oder Untergrösse bis 1 cm.

Schwere Fehler: Plumper oder leichter, niedriger oder hochläufiger Bau; umgekehrtes Geschlechtsgepräge (z.B. rüdenhafte Hündinnen); nach aussen gedrehte Ellenbogen; steile oder fassbeinige Hinterhand; nach innen gedrehte Sprunggelenke; zu kurzer Hintermittelfuss. Weisses oder fleckiges Haar bei den Farbschlägen schwarz und pfeffersalz, fleckiges Haar bei den Farbschlägen schwarz-silber und weiss. Über- oder Untergrösse von mehr als 1 cm und weniger als 2 cm.

Ausschliessende Fehler: Missbildungen jeglicher Art; mangelhafter Typ; Gebissfehler wie Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss; grobe Fehler in den einzelnen Regionen wie Gebäudefehler, Haar- und Farbfehler; Über- oder Untergrösse von mehr als 2 cm; scheues, aggressives, bösartiges, übertrieben misstrauisches, nervöses Verhalten.

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Quelle: Rassestandard Zwergschnauzer: www.psk-pinscher-schnauzer.de